FCL/LCL

FCL und LCL beim Containertransport – LogCoop

Die Abkürzungen FCL und LCL sind im Rahmen der internationalen Logistik längst keine Seltenheit mehr. Dennoch wissen die wenigsten, was sich hinter diesen Bezeichnungen verbirgt. Hier in diesem Beitrag stellen wir Ihnen daher genauer vor, was FCL und LCL bedeuten und welche Rolle sie für Ihre Logistik spielen. So behalten Sie für Warenströme von Südostasien nach Europa sicher den Überblick.

Wofür stehen die Abkürzungen FCL und LCL?

Mit den Abkürzungen FCL und LCL erwarten Sie Bezeichnungen, die sich auf die Fülle des jeweiligen Containers beziehen. FCL steht dabei für Full Container Load, LCL meint Less Than Full Container Load. Bei FCL-Transporten handelt es sich daher um eine volle Containerladung, wobei der Container per Schiff ganzheitlich auf den Weg geschickt wird. LCL meint hingegen Teilladungen, bei denen sich mehrere Unternehmen einen Container teilen. Sowohl Stückgut als auch Sammelgut sind möglich.
Grundsätzlich lohnt es sich aus finanzieller Perspektive, möglichst auf volle Container zu vertrauen. Nicht immer lassen sich die verbliebenen Flächen im Container rechtzeitig mit anderen Waren füllen, wodurch die Container ohne vollständige Beladung transportiert werden. Je nach Art Ihres Vertrags kann dies zu klar höheren Versandkosten führen als bei der vollständigen Befüllung des Containers.

Die Besonderheiten für als FCL verschickte Container

Bei einem als FCL verschickten Container können Sie sich darauf verlassen, dass es sich um einen sicher verschlossenen und dadurch auch verplombten Behälter handelt. Dadurch ist der Zugriff auf die Waren durch Dritte zu keinem Zeitpunkt möglich. Weitere Zuladung oder Beiladung ist bei einem als FCL versendeten Container nicht gestattet. Auch die Berechnung ist deutlich einfacher als für die Teilladung. Solange das Maximalgewicht nicht überschritten wird, erfolgt die Zahlung pro Container.
Grundsätzlich gilt bei FCL Versendungen der Haus-zu-Haus Verkehr. Bei diesem trägt der Absender die Verantwortung für die gesamte Beladung, bis er diese an den Transporteur übergibt. Dieser leitet den ungeöffneten Container anschließend an den Empfänger weiter. Weiterführende Aufgaben wie das Entladen des Containers führt bei einer per FCL verschickten Sendung stets der Empfänger durch.

Diese Details sind bei LCL Containern zu beachten

Sollten Sie eine Fracht per LCL verschiffen, besteht der Container in der Regel immer aus Waren von mindestens zwei Händlern. Dabei werden die Behälter nicht bereits vor dem Umschlag verschlossen, sondern direkt am Umschlagplatz durch Beiladung oder Zuladung aufgestockt. Erst wenn sich der Container auf diese Weise mit den Waren eines Dritten bestücken lässt, sinken auch die Kosten für den jeweiligen Versender. Dabei erfolgt die Berechnung der Kosten nach Gewicht oder Volumen.
Während der Container bei einer als FCL versendeten Fracht vollständig geschlossen wird, haben der Verlader und Transporteur in diesem Fall eine besonders große Verantwortung. Gleichzeitig tragen sie das Risiko bei möglichen Verlusten oder Beschädigungen, was Sie zusätzlich absichert. Da auch der LCL-Behälter ganzheitlich durch den Zoll überprüft wird, dauert die LCL-Ladung deutlich länger.

Jetzt die richtige Abwägung für Ihre Transporte nutzen!

Falls Sie die Möglichkeit haben, einen gesamten Container mit Ihren Produkten zu füllen, so sollten Sie dies zwingend tun. Auf diese Weise beschleunigen Sie die Lieferung und müssen sich um Schäden am Transportgut keine Sorgen machen. Sollten Sie keinen ganzen Container füllen können, handelt es sich mit einer LCL-Versendung dennoch um eine gute Alternative. Vor allem bei großen Routen wie von Südostasien nach Europa ist die Kalkulation entscheidend, um die Kosten gering zu halten.

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