Demurrage

Demurrage in der Logistik – mit LogCoop

Nicht immer funktioniert im Bereich der Logistik alles wie geplant. Personelle Ausfälle, Probleme bei den Witterungen oder fehlerhafte Beladungen können dazu führen, dass ein Containerschiff zu lange im Hafen liegt. Um reibungslose Prozesse im Frachthafen zu ermöglichen, sind die Ladezeiten jedoch exakt kalkuliert. Wer sich daran nicht hält, muss mit Demurrage rechnen. Doch was steckt dahinter?

Wann ist von Demurrage in der Logistik die Rede?

Demurrage ist der logistische Fachbegriff für eine Liegegebühr, die nach Überschreitung der vorab vereinbarten Lade- und Löschzeiten anfällt. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine willkürlich festgelegte Summe. Die Demurrage wird im Rahmen des Vertragsschlusses zwischen dem Befrachter und dem Verfrachter abgestimmt. Ziel ist es dabei natürlich, die ebenfalls vereinbarten Zeitfenster einzuhalten und auf diese Weise das Aufkommen einer zusätzlichen Gebühr vermeiden zu können.
Im Idealfall müssen Sie daher keine zusätzlichen Gebühren entrichten. Entscheidend ist dabei jedoch die logistische Planung, wobei der tatsächliche Aufwand für das Beladen und Entladen vorab klar definiert werden sollte. Dies macht es deutlich einfacher, zu diesem Zweck auf feste Vereinbarungen zurückzugreifen und die Umsetzung zu ermöglichen. Und das auch bei internationalen Transporten.

Diese Summen sind für das Liegegeld üblich

Sowohl die Demurrage als auch das Liegegeld werden je nach Standort und Ablauf ganz individuell festgelegt. Je nach Empfangsland liegt die demurragefreie Zeit zwischen drei und fünf Tagen, was je nach Größe und Volumen des Frachters bestimmt werden kann. Während dieser Zeit entstehen noch keine weiterführenden Kosten. Sollte das Containerschiff nach Ablauf dieses Zeitraums jedoch noch nicht vollständig entladen sein, wird die Demurrage pro verbliebenem Container erhoben. Diese ist dabei nicht nur einmalig zu entrichten, sondern fällt für jeden weiteren Tag im Anschluss erneut an.

Wie lassen sich zusätzliche Liegegelder vermeiden?

Um keine weitere Demurrage als Zwangsgebühr pro Container bezahlen zu müssen, ist eine Planung ohne Verzögerungen der beste Ansatz. Je nach Größe der Ladung ist dies auch ein Erfahrungswert, um die Dauer der Abfertigung problemlos zu bestimmen. In dieser Hinsicht wird die Demurrage für viele Seefrachtspediteure bei den ersten Schiffen zu einem teuren Lehrgeld. Im Idealfall setzen Sie daher auf Spediteure, die mit den internationalen Frachthäfen und ihren Abläufen gut vertraut sind.
Der einfachste Ansatz ist es in dieser Hinsicht, auf ganzheitliche Leistungen zu vertrauen. So müssen Sie sich für die Einfuhr spezieller Waren nicht vorab um die nötigen Genehmigungen kümmern, sondern setzen auf eine reibungslose Koordination vor Ort. Vor allem bei größeren Transportrouten wie von Südostasien nach Europa ist die richtige Zeitplanung daher von essenzieller Bedeutung.

Jetzt mehr über die Demurrage für die Fracht erfahren!

Nicht nur bei verspäteter Lieferung oder Abfertigung kann es zu einer Demurrage kommen. Auch die verfrühte Ankunft wird auf gleiche Weise bestraft, da diese für die Organisatoren am Frachthafen mit einem enormen Aufwand verbunden ist. Im Idealfall sorgen Sie gemeinsam mit Ihren Partnern rund um die Logistik daher für eine reibungslose Frachtplanung. Dies senkt die logistischen Kosten für Ihre Transporte von China nach Europa und trägt dazu bei, dass sich Lieferketten gut koordinieren lassen.

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