NVOCC

NVOCC und seine Bedeutung – mit LogCoop

Die Abkürzung NVOCC steht im Englischen für einen Non-Vessel Operating Common Carrier. Vor allem im Bereich der Seefracht ist dieser Ausdruck keine Seltenheit und bezieht sich auf einen Seefrachtführer ohne eigenes Schiff. Welche Rolle ein NVOCC in der Frachtlogistik auf dem Wasser spielt und worauf es bei den täglichen Arbeitsabläufen ankommt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was bedeutet NVOCC im Bereich der Logistik?

Bei einem Non-Vessel Operating Common Carrier handelt es sich um einen Seefrachtführer, der die gängigen Dienstleistungen eines Frachtführers ohne eigenes Schiff erbringt. Häufig basiert ihre Arbeit auf geleasten Plätzen in Containern, wodurch es auf einem Containerschiff zur Verantwortung vieler unterschiedlicher Frachtführer kommen kann. Dabei ist auch der NVOCC in der Lage, auf Basis des gemieteten Platzes Verträge mit seinen Kunden abzuschließen und die Logistik zu koordinieren.
Grundsätzlich lässt sich die Arbeit eines NVOCC durchaus mit der Tätigkeit des Spediteurs auf dem Schiff vergleichen. Der Unterschied ist jedoch, dass der Non-Vessel Operating Common Carrier den Vertrag direkt mit dem Verlader abschließt. Auch ohne den Besitz einer eigenen Lagerfläche lässt sich so ein Vertrag über den Transport der Container schließen. Dies sorgt für mehr logistische Flexibilität.

Warum in diesem Fall eine umfassende Planung nötig ist

Umso mehr Akteure für die Seefracht auf einem Containerschiff verantwortlich sind, desto schwerer ist eine zielgerichtete Planung. Grundsätzlich gibt es für NVOCCs keine Kontrollen oder staatliche Regulierungen, lediglich eine Lizenzierung im entsprechenden Land ist erforderlich. Nachteile für den Vertragspartner gibt es bei Verfügbarkeit der versprochenen Lagerkapazitäten nicht. Wichtig ist an dieser Stelle lediglich, dass der Containertransport auch ohne ein eigenes Schiff vor Ort möglich wird.
Wer mit einem NVOCC zusammenarbeiten möchte, sollte die eigene Seefracht bereits möglichst weit im Vorhinein planen und koordinieren. Dies ist dadurch bedingt, dass der Non-Vessel Operating Common Carrier die Kontingente bereits weit im Vorhinein einkauft, um den nötigen Platz direkt im Container zu erhalten. Bei einem größeren Raumvolumen wird somit ein besserer Preis möglich.

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Auch ohne den begleitenden Betrieb des Schiffes wird es mit einem NVOCC problemlos möglich, die eigenen Logistikströme zu koordinieren. Wichtig ist eine rechtzeitige und strukturierte Planung, um eine sichere Planung des Transportkontingents zu ermöglichen. Vor allem bei größeren Transporten wie zum Beispiel auf Routen von Südostasien nach Europa wird dies zu einer echten Entlastung. So benötigen Sie nicht an jedem Zielort eigenes Personal, sondern arbeiten direkt mit den NVOCCs.

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